DIE GESCHICHTE VON RITTER SPORT
Ein Familienunter
nehmen mit Tradition
Von 1912 bis heute hat sich Ritter Sport den Herausforderungen der Zeitgeschichte gestellt und ist mit ihnen gewachsen. Auch wenn wir die Zukunft fest im Blick haben, erinnern wir uns gerne an das Erlebte.
Begleite uns auf einer Reise durch
ÜBER 100 JAHRE
2026
DOPPELSPITZE FÜR RITTER
Die Urenkel der Firmengründer; Moritz Ritter und Tim Hoppe übernehmen als CEO Doppelspitze die Verantwortung des operativen Geschäfts.
2019
Menschlich.
GROSSARTIG!
Alfred Theodor Ritter führte Ritter Sport aus der Krise. Dafür wird er mit dem Deutschen Gründerpreis in der Kategorie Lebenswerk 2019 ausgezeichnet. Den ganzen Artikel lesen.
2018
100% zertifizierter*
KAKAO
Als erster namhafter deutscher Tafelschokoladenhersteller stellen wir unser gesamtes Kakaosortiment auf zertifizierten* Kakao nach Rainforest Alliance um. Seit 2018 beziehen wir nur noch zertifizierten* Kakao nach Rainforest Alliance.
* Das Rainforest Alliance-Siegel steht für die Einhaltung von Standards zum Schutz von Wäldern und Klima sowie zur Verbesserung der Menschenrechte und für nachhaltige Existenzgrundlagen. Mehr erfährst du unter
www.ritter-sport.com/de/unser-kakao (link).
2013
Nachweislich GEPRÜFT
Als erster deutscher Schokoladenhersteller ist unser Standort Waldenbuch nach dem „ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften“ des Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) gemäß der öffentlich einsehbaren Anforderungen zertifiziert wie extern durch den TÜV Rheinland geprüft.
2012
Die erste eigene
KAKAO-PLANTAGE
Ritter kauft Land in Nicaragua und steigt damit selbst in den Kakaoanbau ein. Eines der größten zusammenhängenden Kakaoanbaugebiete der Welt entsteht. Die erste Ernte war 2017.
2002
Endlich fließt der
EIGENE STROM
Seit 2002 betreiben wir ein Blockheizkraftwerk (BHKW). 2016 wurde das erste Kraftwerk ersetzt, dadurch sanken die CO2-Emissionen im selben Jahr gegenüber dem Vorjahr um 2.900 Tonnen. Durch die Nutzung der Abwärme des BHKW erzeugen wir rund 70 % des Wärmebedarfs und 37 % des Stroms selbst.
1996
Öko
AUDIT
Als erstes Unternehmen der deutschen Süßwarenindustrie nehmen wir erfolgreich an einem Öko-Audit teil. Wir haben den betrieblichen Umweltschutz als Teil eines umfassenden Managementsystems organisiert.
1991
Die neue
EINSTOFF-
VERPACKUNG
Wir haben die erste Ökobilanz für Verkaufsverpackungen erstellt und von Verbundmaterial auf recyclingfähige Einstoffverpackungen aus Polypropylen umgestellt.
1990
PARTNER-
SCHAFT
Kakao aus Nicaragua – CACAO-NICA: Wir unterstützten die erste Kakaokooperative und deren Kleinbäuerinnen und -bauern in der Förderung eines resilienteren Kakaoanbaus. Partnerschaften, die bis heute bestehen.
1978
Die dritte
GENERATION
Das Unternehmen, das nach dem Tod von Alfred Otto Ritter zunächst von seiner Frau Marta weitergeführt wurde, geht in die Hände der dritten Familiengeneration, an Alfred Theodor Ritter und seine Schwester Marli Hoppe-Ritter über.
1976
Hallo
KNICK-PACK
Die Erfindung der Schlauchbeutelverpackung mit der revolutionären Knick-Pack-Mechanik unterscheidet unsere Tafelschokolade letztendlich von herkömmlichen Langtafeln und entwickelt sich schnell zu einem unverwechselbaren Markenbestandteil.
1974
Wir werden
BUNT
Eine Revolution auf dem Schokoladenmarkt: Der Unternehmer Alfred Otto Ritter stellt die „Bunte Vielfalt“ vor. Auf den Werbeplakaten steht: „Alles wird bunter, fröhlicher, moderner, aktiver – auch die dazugehörige Schokolade.“ Eine weitere Markenkomponente ist geboren.
1952
Wechsel der
GENERATION
Firmengründer Alfred Eugen Ritter stirbt im Alter von 66 Jahren. Sein Sohn Alfred Otto Ritter übernimmt die Geschäftsführung.
1950
Der Kakao
IST ZURÜCK
Erstmals nach dem Krieg ist Kakao wieder uneingeschränkt verfügbar. Das Unternehmen nimmt die Produktion wieder auf.
1945
Ein Jahr als
BÜRGERMEISTER
Im Zuge der Entnazifizierung durch die Alliierten wurde Alfred Eugen Ritter von der amerikanischen Besatzung zum stellvertretenden Bürgermeister in Waldenbuch ernannt, da er nachweislich nicht Mitglied der NSDAP war. Dieses Amt wird er ein Jahr lang ausüben.
1940
Vorübergehend
GESCHLOSSEN
Ab 1940 musste die Produktion komplett eingestellt werden. Andere Firmen besetzen vorübergehend die Fabrikgebäude. Unmittelbar nach dem Krieg produzierte die Firma Ries & Hetzel in der Schokoladenfabrik Zahnpasta.
1935
Rohmaterial
WIRD KNAPP
Während des Nationalsozialismus gab es Probleme mit Kakao und anderen Rohstoffen. Da Alfred Eugen Ritter nicht bereit ist, in die NSDAP einzutreten, erhält das Unternehmen keine Zuteilung mehr für Kakao und stellt auf Nicht-Kakao-Produkte um: Geleeartikel, Fondant und Erfrischungssticks. Der Kriegsausbruch 1939 führte nicht zur sofortigen Stilllegung der Produktion, dennoch können nur geringe Stückzahlen produziert werden.
1932
Die Geburt des
QUADRATS
Der Vorschlag von Clara Ritter: "Machen wir eine Schokolade, die in jede Jackentasche passt, ohne zu brechen und das gleiche Gewicht wie eine normale lange Tafel hat." Sie wird unter dem Namen "Ritter's Sport Schokolade" lanciert. Außerdem im Sortiment: Langtafeln, Pralinen, Oster- und Weihnachtsartikel.
1930
Umzug nach
WALDENBUCH
Die Platzverhältnisse in Bad Cannstatt werden schnell zu eng. Im idyllischen Waldenbuch entsteht der neue Firmensitz. Ein Bus bringt die Facharbeiter täglich von Bad Cannstatt nach Waldenbuch und zurück.
1912
Das Jahr der
GRÜNDUNG
Der Grundstein für die Schokoladengeschichte von Ritter Sport, die Gründung der Schokoladen- und Zuckerwarenfabrik durch Alfred Eugen Ritter und Clara Ritter, wird 1912 in Stuttgart-Bad Cannstatt gelegt. Hier wurden die ersten "Ritter"-Pralinen hergestellt und verkauft.
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