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Aprikosen_uebersicht
Aprikosen
Samen der Sonne.

Die Aprikose, in Österreich und Südtirol auch Marille genannt, gehört zu den Rosengewächsen und ist eine runde bis eiförmige Steinfrucht mit überwiegend samtiger Haut. Die Farbe der Früchte variiert von gelb bis orangerot.

Seit wann gibt es Aprikosen?

Ihren Ursprung haben die Aprikosen in Nordchina, wo sie bereits vor 4000 Jahren kultiviert wurden. Dort gelten sie noch heute als Symbol der Fruchtbarkeit. Durch chinesische Händler gelangten sie anschließend nach Armenien und Persien, wo sie poetisch die „Samen der Sonne“ genannt wurden. Alexander der Große brachte die süße Frucht um 334 v. Chr. schließlich nach Europa. Heute werden sie vor allem im Mittelmeerraum, aber auch in Österreich und Südtirol angebaut. Dort werden sie auch Marillen genannt. Die runde bis eiförmige Steinfrucht mit überwiegend samtiger Haut gehört zu den Rosengewächsen.

Aprikosen_artikel

Aprikunst.

Aprikosenbäume können bis zu 90 Jahre alt werden und tragen in dieser Zeit ca. 10.000 kg dieser köstlichen Früchte. In der Frühlingszeit begeistern sie durch ihre vielen, prachtvollen Blüten. Die Schönheit der Aprikosenbäume und ihrer Früchte inspirierte auch die großen Künstler unserer Zeit. Vincent Van Gogh widmete ihnen das Gemälde „Blühende Aprikosenbäume“ und William Shakespeare nahm sie in sein Werk „Ein Sommernachtstraum“ auf.

Auf einem Blick:
• Gattung: Rosengewächs
• runde, eiförmige Steinfrucht
• gelb bis orangerot
• Reifebestimmung durch Colorimeter
• Geschmack: fruchtig-süß
• hoher Gehalt an Provitamin A, Spurenelementen und Ballaststoffen

Reifen nach dem Colorimeter.

Aprikosen müssen bis zu ihrer Ernte im Früh- und Hochsommer viel Sonne tanken. Einmal geerntet reifen sie nicht mehr nach. Ihren Reifegrad kann man an ihrer Farbe erkennen (von gelb bis orangerot). Die Bauern nutzen zur genauen Bestimmung des Reifegrades einen sogenannten Colorimeter, mit dessen Hilfe die einzelnen Farbabstufungen exakt bestimmt werden können.

Durch die Naht, die die Frucht vom Stiel- bis zum Stempelansatz in zwei Hälften teilt, kann die Frucht mühelos mit den Händen geöffnet werden. Das Fruchtfleisch lässt sich leicht vom glatten Kern lösen und variiert je nach Sorte von weiß bis orange. Getrocknete oder gefriergetrocknet kommt das Fruchtfleisch der Aprikose als köstlicher grobstückiger Zusatz oder als Zutat in Füllungen in so manche Schokoladentafel.

Kleine Frucht für ein langes Lesen.

Aprikosenbaum
Aprikosenbaum (Bildquelle: fotolia)

Aprikosen sind aber nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Das enthaltene Provitamin A fördert das Sehvermögen, Spurenelemente und Ballaststoffe unsere Verdauung. Einige Wissenschaftler vertreten außerdem die Meinung, dass der regelmäßige Verzehr von Aprikosen eine verjüngende Wirkung haben kann. So wird zum Beispiel die überdurchschnittlich hohe Lebenserwartung der in Nordpakistan lebenden Hunza auf den besonders hohen Aprikosenkonsum zurückgeführt.

Die kleine Schwester des Marzipans.

Nicht nur das Fruchtfleisch der Aprikosen wird verwendet, auch der Samen im Inneren des Kerns wird für den Verzehr weiterverarbeitet. So werden Aprikosenkerne zusammen mit Zucker zu Persipan verarbeitet, welches geschmacklich und optisch dem aus Mandeln hergestellten Marzipan sehr ähnlich ist.


DIE RITTER SPORT MEINUNG: Die aromatischen Früchte des Aprikosenstrauchs nehmen wir immer wieder gerne, um die Magerjoghurtfüllung unserer fruchtigen Sommersorten perfekt abzurunden. So gab es Aprikosen für die RITTER SPORT Zitrone Joghurt und auch für die RITTER SPORT Pfirsich Maracuja Joghurt. Erst die Zugabe der Aprikosen gab den beiden Sorten das lecker leichte Sommerfeeling.

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